ISOLATION

Eine Ausstellung von Rasoul Pourmoradi und dem Verein
Neue Wege - Miteinander 

Fotografien und Performance

Vernissage mit Performance:   Sonntag 26.06.2016 ab 15Uhr
Ausstellungsdauer:                   26.06.2016 - 07.07.2016 
Finissage:                                   Donnerstag den 07.07.2016 ab 20Uhr mit Anna Vierling

Anlässlich des Internationalen Tages zur Unterstützung von Folteropfern am 26.06.2016 hat der gemeinnützige Verein Neue Wege – Miteinander e.V. die Foto-Ausstellung „ISOLATION“ zusammen mit dem iranischen Fotografen und Filmemacher Rasoul Pourmoradi als Wanderausstellung entwickelt. Die vielschichtigen, kraftvollen und emotionalen Fotografien von Pourmoradi thematisieren die persönliche Erfahrung des Künstlers mit Folter und Flucht in seiner Heimat Iran.  Es ist sein ausdrücklicher Wünsch, die Ausstellung `ISOLATION´ an genau diesen Internationalen Tag zu zeigen.

Die Ausstellung ist nur noch bis zum 07. Juli 2016 für 12-Tage in Folge zu sehen. In diesen Tagen ist die GALERIE LISTROS täglich von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. AN DEN DONNERSTAGEN KÖNNEN SIE JEDOCH BIS 2 UHR NACHTS "ISOLATION" BESICHTIGEN. DER KÜNSTLER IST ANWESEND.

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PRESSEMITTEILUNG


Rasoul Pourmoradi

Der iranische Fotograf und Filmemacher Rasoul Pourmoradi ist ein politischer Flüchtling und floh Ende 2015 aus seinem Heimatland. Das Fotoprojekt `ISOLATION´ setzt(e) er mit einfachen Equipment um. Teilweise sind die Aufnahmen mit der Handykamera aufgenommen und später digital bearbeitet. Die überwiegend komponierten Schwarz-Weiß-Fotografien haben eine besondere ästhetische Wirkung und lassen den Betrachter der Werke erst nach mehrmaligen Hinsehen erkennen, welch brisant politischer Botschaft latent übertragen wird. Bereits im Jahr 1997 proklamierte die Generalversammlung der Vereinten Nationen diesen Tag als `Internationalen Tag zur Unterstützung von Folteropfern.

Rasoul Pourmoradi sieht sich einerseits als eine Art Sprachrohr seiner Generation – andererseits möchte Pourmoradi dass seine Botschaft die Menschen im Iran als auch Menschen im Ausland erreicht. Die Islamische Republik Iran ist ein Land in dem Menschen regelmäßig gedemütigt werden. Die Menschenrechte werden tagtäglich verletzt. Mit seinem künstlerischen Werken möchte Pourmoradi auf die herrschenden Missstände hinweisen und somit das Thema bekannter machen um eine größere Aufmerksamkeit zu generieren.



ETHIOPIA TODAY

 

Ein Ausstellungsprojekt der Kunststation Kleinsassen in Kooperation mit 
GALERIE LISTROS, Berlin
Von 05.Juni – 28. August 2016
In der Kunststation Kleinsassen

Ab dem 05. Juni diesen Jahres präsentiert die Kunststation Kleinsassen in Kooperation mit der GALERIE LISTROS Berlin eine dreimonatige Kunst- und Verkaufsausstellung in Kleinsassen/Fulda. Hinter dem Titel ArtView – Ethiopia Today verbirgt sich die Idee, Äthiopien aus unterschiedlichen Perspektiven und Blickwinkel zu betrachten – und dadurch auch die Vielfalt und Fortschritte des ostafrikanischen Landes aufzuzeigen.

Im Fokus stehen Kunstwerke von Künstlern aus Äthiopien, aus der äthiopischer Diaspora in Deutschland sowie Werke von nicht äthiopischen Künstler aus Deutschland. In der Ausstellung sind Zeichnungen, Illustrationen, Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Installationen zu sehen. 

Mehr über die Ausstellung und Rahmenprogramm


AUSSTELLUNGSZYKLUS 2015/6 
heimat. migration. identität.
6 EINZELAUSSTELLUNGEN

am 30. April 2015 startete die GALERIE LISTROS
den diesjährigen Ausstellungszyklus „von dort bis hier 2015“
mit der einzelAusstellung   
"DAY By day" in Kambaland - FOTOGRAFIEN AUS DEN JAHREN 1998-2014,
von Andrea Künzig.

WEITER GING MIT "AFRICAN ANXIETY" VON LOU FAVORITE 19.JUNI BIS 20. SEP 2015 UND "SCHUHSCHNABEL" VON PETER HERRMANN VON 05.11.15 BIS 31.03.2016 "ISOLATION" von rasoul pourmoradi bis 07.07.2016 "for me love, respect for my work" von teferi teshome von 14.07. bis 18.08.2016 "perspectives" von margaret hunter AB SEPTEMBER 2016

In dieser vor drei Jahren begonnenen Ausstellungsreihe setzen wir auch in diesem Zyklus die Auseinandersetzung mit den Themen Heimat, Migration und der besonderen Situation von Asylsuchenden fort. Dabei bilden Aspekte von Integrität, Identität und Heimat Schwerpunkte der künstlerischen Auseinandersetzung. Analysen der Spannungsfelder, der aktuellen prekären Situation der „von dort bis hier“ gekommenen und kommenden Menschen, sind zentrale Aspekte der je- weiligen Ausstellung.

Bis zum Frühjahr 2016 präsentierten wir in zunächst drei Einzelausstellungen KünstlerInnen, die sich durch ihre Arbeitsweise in eine kritische, tiefgreifende Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des „dort sein“, „unterwegs sein“ und „hier sein“ begeben haben. In ihren Arbeiten bzw. Projekten erkunden sie, mit ihren jeweils spezifischen Herangehens- weisen, Fragestellungen und mögliche Lösungsansätze im Kontext Migration.

Der Ausstellungszyklus wird ab Sommer 2016 mit den Künstlern Rasoul Pourmoradi aus Iran, dem äthiopischen Künstler Teferi Teshome aus Addis Abeba und der aus Schottland stammenden Künstlerin Margaret Hunter, aus Berlin fortgesetzt. 

Ausstellende Künstler 2015/2016:
Andrea Künzig, Lou Favorite, Peter Herrmann
Raoul Pourmoradi, Teferi Teshome und Margaret Hunter

 


LANGE NACHT DER KUNSTBETRACHTUNG

sie können DIE GALERIE Jeden Donnerstag bis 2 Uhr nachts besichtigen